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Meine feministische Leseliste

01/12/2016

Die Weihnachtsfeiertage sind für mich immer ein gute Gelegenheit ein Buch zu lesen. In den letzten Monaten hatte ich ja leider wenig Zeit dafür. Das heißt aber nicht, dass ich mir nicht dennoch einige angeschafft hätte, die nun darauf warten von mir verschlungen zu werden. Zufällig, oder vielleicht gar nicht so zufällig, sind dabei ein paar feministische Bücher auf dem Stapel neben meinem Bett gelandet. Warum mir dieses Genre wichtig ist und welche Bücher ich in nächster Zeit lesen möchte, will ich euch heute erzählen. Und vielleicht mag ja jemand das ein oder andere Buch parallel mit mir lesen, so dass wir uns dann darüber austauschen können?

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Ich bin überzeugte Feministin! Dass ich das so laut und direkt ausspreche ist auch noch nicht so lange der Fall. Früher habe auch ich das Gefühl gehabt, dass man dem Wort Feminismus keine positive Assoziation zuschreiben kann. Und auch noch heute sagen Leute aus meinem engeren Umfeld so Sätze wie: „Also, ich bin sicher keine Feministin, aber…“ und führen ihren Satz zum Thema der Notwendigkeit von Gleichstellung von Frauen und Männern weiter. Ach, Leute: genau darum geht es doch bei Feminismus. Oder als ein Kollege mitbekam, dass ich das Buch „We Should All be Feminists“* lese und er daraufhin entgegnet: „Man kann’s aber auch übertreiben“ – Ähm, nein, kann man nicht!

Wenn du dafür bist, dass Männer und Frauen gleichgestellt sein sollen, dann bist du Feminist oder Feministin. Das ist nun mal der Begriff für genau diese Sache. Natürlich gibt es auch beim Thema Feminismus extreme, so wie es beim Tierschutz, Umweltschutz u.ä. diese auch gibt. Was man/frau als extrem bezeichnet sei jeder/jedem selbst überlassen; dennoch ist es mir wichtig, dass so ein wichtiges Wort wie Feminismus deshalb nicht in Verruf gerät.

Na gut, ich schweife ab. Was ich sagen wollte, war, dass ich, als ich selbst mir noch unsicher war, wie ich zum Thema Feminismus stehe,  das große Glück hatte Menschen um mich zu haben, die mir das ein oder andere Thema in dem Zusammenhang neutral erklärt haben. Und natürlich half auch die ein oder andere Lektüre. Besonders wenn es darum gegangen ist mit Feminismus-GegnerInnen zu sprechen, halfen Argumente, die ich an der ein oder anderen Stelle gelesen hatte.

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Also, selbst wenn ihr vom Wort Feminismus nicht komplett überzeugt seid oder eben schon, lest das ein oder andere Buch zum Thema und lasst Euch von den Geschichten anderer inspirieren.

Hier meine Liste an Büchern, die meiner Meinung nach besonders für Leute, die sich noch nicht so viel mit dem Thema beschäftigt haben und auch für alle anderen geeignet sind:

  • Sheryl Sandberg: Lean In: Frauen und der Wille zum Erfolg* (es geht stark um Vereinbarung von Familie und Beruf, aber auch darum, dass Männer ihren Beitrag zur Gleichberechtigung leisten müssen. Ihr erfahrt ein paare nette (und nicht so nette) Anekdoten aus dem Leben einer Frau “die es geschafft hat”- mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt und es war auch leicht zu lesen)
  • Chimamanda Ngozi Adichie: We Should All be Feminists* (ein kleines handliches Büchlein mit den Basic-Argumenten, warum wir alle FeministInnen sein sollten; basiert auf einen TED-Talk, den die Autorin gehalten hat)

Noch nicht gelesen aber ganz weit oben auf meiner Leseliste:

Achja, und die Mini-Gugelhupf auf den Bildern waren ein Nebenprodukt von dem Beitrag hier.

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