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Von triple-full-time und ‘Knotzzeit’ mit Restl-Nudel-Salat

by DO-ITeria

Die letzten Tage bin ich irgendwie nicht zum Bloggen gekommen. Es wär ja nicht so, dass ich nicht das ein oder andere vorbereitet hätte und mit ein klein wenig Feinschliff online stellen hätte können, aber es hat wohl einfach einmal nicht sein sollen.

Ich mache nämlich zeitweise 3-4 Jobs gleichzeitig. Erst vor kurzem habe ich deshalb den Begriff “triple-full-time” für mich definiert. Damit mein ich das Phänomen meiner Generation, dass wir nicht nur einem Vollzeit Job nachgehen und täglich zu einer gewissen Zeit Feierabend machen. Sondern, selbst wenn man nicht so wie ich noch Nebenjobs hat, muss jedeR von uns neben dem Joballtag auch noch Netzwerken und Präsenz zeigen oder andere social-activities nachgehen, die sie/ihn beruflich absichern oder weiterbringen. Die Generation unser Eltern und Großeltern konnten eher noch davon ausgehen, dass sie ihren Job bis zur Pension behalten können/werden. In meiner Generation müssen wir in jeder Minute präsent sein – und da rede ich noch gar nicht von einem weiteren Phänomen: das ständige erreichbar sein.

Dennoch: So viel ich auch immer wieder arbeite, so sehr habe ich auch schon schmerzlich lernen müssen, dass es auch “Knotzphasen” braucht. Tage, Abende oder auch einfach nur einmal eine Stunde wo man nichts tut, den Kopf freimacht und sich von nichts und niemanden Druck machen lässt (auch nicht von sich selbst). JedeR hat da ein anderes Rezept. Bei mir ist es der Moment wo ich vergesse wo meine Handys liegen (ja, ich hab mehr als eins) und diese auf lautlos sind, meine Laptops (auch hier hab ich mehr als eins) im Vorzimmer in der Tasche bleiben und ich es mir auf dem Sofa gemütlich mache und ganz entspannt durch die Kanäle im TV zappe. Dazu dann nur noch das ultimative Knotzessen, wie z.B. den Restl-Nudel-Salat von unten, und mir geht’s gut.

Ich habe gelernt, dass ich nur funktioniere, wenn ich mir auch einmal Momente gönne, wo ich eben nicht ‘funktioniere’. Und selbst wenn ich es einmal wieder übertreibe, dann zeigt mir mein Körper mit einer Verkühlung oder anderen Krankheit, dass er genug hat. Da ich eher weniger gerne Medikamente nehme laufe ich hier zum Glück auch nicht Gefahr dies zu unterdrücken. Ich kenne aber genug Leute, die diesen Fehler machen.

Leute, wir haben nur 1x 24Stunden pro Tag, 7Tage pro Woche und 12Monate im Jahr zur Verfügung. Es gibt nur 100% und genauso geht eigentlich auch nur 1x full-time. Wenn wir uns einbilden im Job 150% geben zu müssen oder triple-full-time zu machen, dann belügen wir uns nur selbst. Das geht schlicht und einfach nicht. Wir können nicht immer mehr wollen, wir sollten nur lernen in der zur Verfügung stehenden Zeit alles sinnvoll unter zu bringen – auch die Ruhephasen.

Meine Bastel- und Koch-Aktivitäten sind z.B. so Momente die ich in den letzten Jahren vernachlässigt habe. Da mir aber kreatives Arbeiten so viel Energie zurück gibt, habe ich nun wieder mehr Zeit in meinen 24 Stunden dafür reserviert als ich es vielleicht noch vor einem Jahr gemacht habe.

Also Leute, ich bin absolut jemand die pro Leistung und auch Arbeitseifer ist, aber lasst uns auch immer genug auf uns selbst schauen. Kein prall gefülltes Bankkonto hat was davon, wenn der/die BesitzerIn nicht mehr da ist um das hart erarbeitete auch wieder auf den Putz zu hauen.

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Restl-Nudel-Salat:

Wie der Name schon sagt gibt man am besten alles was man so an passenden Resten im Kühlschrank hat in eine Schüssel und vermischt es mit Essig und Öl oder Mayo und/oder Joghurt und würzt noch mit Salz und Pfeffer. Der Salat auf dem Bild ist aus:

  • Nudeln
  • Gurke
  • Karotten
  • Extrawurst
  • Paprika
  • Mais
  • Erbsen

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