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Vom Seminieren und Saunieren in Langenlois

14/10/2015

Ihr seid es ja schon langsam von mir gewöhnt, dass ich in sehr regelmäßigen Abständen die Stadt verlasse, um mit neuen Eindrücken dann auch wieder gerne zurückzukehren. Normalerweise mache ich das privat und es geht meist auch ein wenig weiter weg. Dieses Mal hat mich aber ein berufliches Seminar gerade einmal eine gute Stunde von Wien nach Langenlois ins LOISIUM Wine & Spa Resorts gebracht. Wir hatten 1,5 Tage Teambuilding am Programm und weil ich mir ja sonst nichts gönn (ja, genau! werdet ihr jetzt sicher sagen) habe ich noch eine Nacht drangehängt.

Ich hatte wahnsinnig hohe Erwartungen an das Loisium. Dies sei einmal vorweg gesagt. Viele meine FreundInnen und Bekannten haben davon schon in der Vergangenheit geschwärmt, weshalb es schon länger auf meine to-go-Liste stand. Als wir also von der Firma die Einladung zu diesem Teambuilding bekommen haben, habe ich mich sehr gefreut. Im Nachhinein gesehen hätte ich meine Erwartungen vielleicht nicht so hoch ansetzen sollen, denn so kommt mein Conclusio nur auf eine 3+ im Schulnotensystem.

Es ist grundsätzlich ein schönes Hotel; die Architektur ist interessant. Die Zimmer sind in Ordnung, aber doch ein wenig karg für meinen Geschmack. Es sind zwar rundherum Weinberge, aber im Blickfeld dann doch auch eine große neue Wohnsiedlung, die das Urlaubsflair durchbricht. Das Essen war toll! Da kann man nichts sagen. Dafür, dass es aber ein für Wein spezialisierter Ort ist, hätte ich mir eine vielfältigere Auswahl an Weinen an der Bar erwartet (ca. 4-5 Weine und das war’s). Das Frühstücksbuffet war wirklich in Ordnung; auch die Möglichkeit sich frisch Omeletts und Spiegeleier machen zu lassen, ist ein Pluspunkt. Dennoch ist die Größe des Restaurants zwar in Ordnung, wenn unter der Woche nur Seminarleute da sind. Am Samstag hat’s beim Frühstück dann schon ganz anders ausgesehen: Einfach viel zu wenig Platz.

Das Spa ist ebenfalls nett – wann hat man schon einen schönen großen, beheizten Outdoor-Pool? Aber ich hätte mir erwartet, dass der Indoor-Bereich größer ist und es auch einen Pool o.ä. im Innenbereich gibt. Zum Glück waren nicht so viele Leute im Spa, denn alle Hotelgäste hätte dort niemals Platz gehabt. Und zum Schluss noch ein Lob: Die klassische Gesichtsbehandlung, die ich mir gegönnt habe, wurde wirklich brav und ordentlich gemacht. Auch der Masseur hat gut gearbeitet.

Es gibt in Langenlois aber auch einiges an Programm abseits des Hotels, was wieder ein Pluspunkt ist: Wir haben eine Führung in der Weinerlebniswelt gemacht (war okay, aber jetzt auch nicht so der Hit). Am Freitagabend waren wir schick (sehr gut aber auch teurer) essen beim Bründlmayer (auch sehr gute Weine) und bei der Abreise habe ich noch einen kleinen Abstecher ins Ursin Haus gemacht, wo man sich über Weine von 58 Winzern um Ab-Hof-Preise freuen kann. Es gibt aber noch einiges mehr, das ich jetzt gar nicht ausprobieren konnte.

So, nun aber genug der Beschreibung. Hier einige Eindrücke der 2,5 Tage:

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