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DIY Pizza und 5 Argumente für die DO-IT Philosophie

27/08/2015

Ihr kennt das sicher: Ihr habt den ganzen Tag Lust auf eine bestimmte Mahlzeit und bekommt sie einfach nicht; genau so erging es mir gestern, als ich schon ab den frühen Morgenstunden Lust auf Pizza hatte. Früher hätte ich mir irgendwann einmal frustriert irgendeine komische Pizzaschnitte unterwegs reingezogen und wäre am Ende doch nicht glücklich darüber gewesen. Heutzutage, weil ich ja meiner DO-IT Philosophie folge, geht’s kurz vorm Ladenschluss und noch bevor ich zum Abendsport husch in den Supermarkt, um die fehlenden Zutaten für eine selbstgemachte Pizza zu besorgen.

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Selbstgemacht heißt bei mir natürlich NICHT, dass ich mir einen Fertigteig kaufe; selbstgemacht heißt selbstgemacht. Und es hat sich mal wieder bewahrheitet: selbstgemacht ist einfach soooo viel besser und man wird auch nicht enttäuscht. Die Vorteile sich hinzustellen und paar Minuten einen Teig zu kneten und diesen eine halbe Stunde ruhen zu lassen liegen auf der Hand:

  1. Ich weiß was drin ist: Dies ist einfach das Hauptargument fürs selber kochen anstatt fertig zu kaufen. Habt ihr Euch noch nie gefragt was die eigentlich in all die Fertigprodukte geben und was ihr somit da alles in Euch reinschaufelt? Ich schon und deshalb ein großes PRO fürs DIYcooking.
  2. Es schmeckt frisch und auch wirklich nach dem, nach dem es aussieht: Ihr kennt das sicherlich: man kauft ein Fertigprodukt oder einen Snack an einem Imbiss, hat eine bestimmte Vorstellung nach dem Geschmack und kaum, dass man reinbeißt wird man enttäuscht. Mir ist es einfach schon zu oft passiert, dass eine Pizza vom Imbissstand mehr nach Gummi als nach Pizza geschmeckt hat.
  3. Ich bin stolz aufs Ergebnis: Ja, das bin ich jedes Mal und daher schmeckt’s gleich doppelt so gut.
  4. So lange dauert’s gar nicht: z.B. gestern: Das Teigkneten inkl. Zutaten herrichten hat vielleicht 7min gedauert. Während der Teig gegangen ist (ca. 30min), war ich schnell duschen (war davor ja beim Sport). Das Teigausrollen 5min; Pizza belegen war eine Sache von weiteren 3min und während das gute Stück im Ofen war (15min) hab ich den Tisch aufgeräumt und bin die Post des Tages durchgegangen (das muss man ja so und so machen) – also reine zusätzliche Arbeitszeit: vielleicht 15min
  5. Man kann damit angeben, dass man selbst gekocht hat: Okay, der Punkt ist jetzt mit ein wenig Augenzwinkern zu verstehen, aber auch nicht ganz unernst gemeint. In Zeiten von Foodposts auf Instagram und Facebook ist es halt ehrlicherweise so: man gibt mit den Bildern und der Message #selbstgemacht halt auch an. Sagen wir doch wie es ist!

So, nun aber zum Pizzateig-Rezept (für ca. 5 Mini-Pizzen, wie auf den Bildern):

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 125ml lauwarmes Wasser (nicht zu kalt; aber auch nicht zu heiß)
  • 250g Mehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • Prise Zucker oder 1 TL Honig

Für den Teig die Hefe, Salz, Zucker (Honig) und Olivenöl im Wasser gut auflösen und das Mehl hinzugeben. Gut durchkneten, fertig! Falls der Teig noch klebrig ist, noch ein wenig mehr Mehl hinzugeben. Den Teig gut 30min zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (bis er ca. doppelt so groß geworden ist). Ihn dann in ca. 4-5 gleichgroße Teile teilen und jeweils ganz dünn auf einem mit Mehl bestäubten Untergrund ausrollen. Auf ein Blech mit Backpapier geben und nach Belieben belegen. Im Übrigen kommt im Originalrezept der Käse unter den Belag. Also: zuerst Tomatensauce, dann den Käse und zu guter Letzt den Belag. Wenn Ihr Rucola und Prosciutto, wie auf dem einen Bild, nehmt, dann backt ihr den Pizzateig mit der Tomatensauce und dem Käse alleine und gebt erst nach dem rausnehmen aus dem Ofen den Rucola und den Prosciutto drauf.

Backzeit ist ca. 15-20min bei ca. 250 Grad – oder wie ich normalerweise immer sage: auf mittlerer Stufe

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